Server Umzug und neues Büro in Winsen

04.05.2012
Wichtige Information für alle Mitglieder und Interessenten

Wir haben einen neuen Server, dies wird auch ein paar Änderungen mit sich bringen. In naher Zukunft wird unsere Internetseite nur noch unter www.contterm.de zu erreichen sein, da durch den Umzug die Domain www.contterm.com gekündigt wird.

Somit ändern sich auch die e-Mail Adressen des Vorstandes und des Büros.
Wolfgang Kurz - kurz@contterm.de
Thomas Ringleb - ringleb@contterm.de
Heiko Kienzler - kienzler@contterm.de
e-Mail Büro - info@contterm.de

Ein neues Büro wurde auch bezogen, die Adresse wird nachfolgend angegebén.

Neue Adresse:
Contterm - Fachgewerkschaft deutsche Seehäfen
Pestalozzistrasse 10

21423 Winsen/ Luhe

Postfachadresse:
Contterm - Fachgewerkschaft deutsche Seehäfen
Postfach 1107

21411 Winsen



Verdi soll auf die Knie gehen

22.02.2012
Bremerhaven
Der Schlagabtausch der Gewerkschaften im Hafen erreicht eine neue Dimension. Mit einer Unterlassungsklage will Contterm-Chef, Wolfgang Kurz, seinen Verdi Konkurrenten Dirk Reimers in die Knie zwingen. Der soll Contterm öffentlich in eine rechtsradikale Ecke gestellt haben.


Job nur mit Verdi-Ausweis?

22.12.2011
Bremerhaven. Den Job im Hafen gibt es nur, wenn man der Gewerkschaft Verdi beitritt? Diesen ungeheuerlichen Vorwurf erhebt die kleine Konkurrenzgewerkschaft Contterm. Sie wirft Peter Frohn vor, Druck auf neue Mitarbeiter auszuüben. Der Verdi-Mann und Betriebsratvorsitzende des Gesamthafenbetriebsvereins (GHB) wehrt sich: "Das ist absoluter Tinnef." Von Klaus Mündelein

Am Sonntag ist Betriebsversammlung beim GHB. Dazu werden auch die Vertreter der beiden Gewerkschaften anwesend sein. Und da, so Frohn, wird das Thema auf den Tisch gebracht. So macht man das im Hafen, zu juristischen Schritten will er nicht greifen. Für Frohn ist Contterm auch keine richtige Gewerkschaft. " Die sind nicht einmal im Deutschen Gewerkschaftsbund, und kein Arbeitgeber wird mit denen verhandeln."

Contterm gehört zum christlichen Gewerkschaftsbund, will dort aber ausscheren. Gewerkschaftschef Wolfgang Kurz bemüht sich seit Wochen, Druck auf Verdi auszuüben. In etlichen Erklärungen attackiert er die Gewerkschafter, wirft ihnen vor, unhaltbare Arbeitsverhältnisse zu tolerieren. Zum Beispiel die Einstellung von Hafenarbeitern in Teilzeit, die aber Vollzeit arbeiten müssen. Und jetzt die persönliche Attacke gegen Frohn.

Der würde in Gruppengesprächen bei den Bewerbern den Eindruck erwecken, ohne Verdi-Mitgliedschaft gebe es keine Beschäftigung und keine Hilfe des Betriebsrats, behauptet Kurz. Erst danach würden die Einstellungsverträge zur Unterschrift ausgegeben. Diese Vorwürfe untermauert Ex-Verdi-Mann Sascha Schomacker. Der liegt derzeit mit den Gewerkschaftskollegen heftig im Clinch, hat seinen Vorstandsposten verloren und ist nun ausgetreten. Kurz fordert Verdi auf, die ungewöhnlich hohe Anzahl an Anträgen zu überprüfen.

Beim GHB hat es in den vergangenen Monaten etliche Neueinstellungen gegeben. Noch nie war der Betrieb so groß. 2650 Beschäftigte hat er derzeit laut Frohn. Der Betriebsratsvorsitzende macht keinen Hehl daraus, dass für ihn eine starke Gewerkschaft das Wichtigste ist. "Wenn wir nicht so hoch organisiert wären, hätten wir für Wilhelmshaven keinen GHB durchsetzen können." Da habe es schon Gespräche mit Zeitarbeitsfirmen gegeben. Aber Druck auf neue Mitarbeiter ausüben, um sie zum Eintritt zu bewegen? "Blödsinn", sagt Frohn.

260 Euro Erholungsbeihilfe

Die meisten würden schon deshalb zu Verdi kommen, weil ausschließlich die Hafenarbeiter mit Mitgliedsausweis jährlich eine sogenannte Erholungsbeihilfe in Höhe von 260 Euro bekommen. Man habe die Gesprächsrunden gerade als Gruppengespräche organisiert, damit nicht nachher gemunkelt wird, in Einzelgesprächen würden die Leute unter Druck gesetzt.

Frohn gehen die Attacken inzwischen auf die Nerven. Auch die Abqualifizierung befristeter Jobs und Teilzeitarbeitsverhältnisse ärgert ihn. Ohne die Teilzeitverträge würde man gar nicht so viele Leute einstellen können. Und ein 30-Stunden-Job beim GHB sei weit besser als ein Job bei einer Zeitarbeitsfirma.

"Die Vorwürfe sind abenteuerlich, an den Haaren herbeigezogen", sagt Verdi-Fachbereichsleiter Dirk Reimers. Man könne Verdi kritisieren, aber nicht in dieser Form als Spalter der Gewerkschaft auftreten.

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